Dran bleiben lohnt sich oder einfach erst später mit Gebärden beginnen

Adventskalender am 15. Dezember 2017

von Steffi (Leipzig)

Als ich vor einigen Jahren von babySignal erfahren habe und mit meinem ersten Sohn Marian (damals 18 Monate alt) anfing zu gebärden, war das ein absoluter Selbstläufer. Er gebärdete sofort mit und lernte gleichzeitig neue Worte, die Erweiterung unserer Kommunikation schien wie ein Katalysator für die Entwicklung seiner verbalen Sprache zu wirken. Wir waren überrascht, denn obwohl wir uns vorher auch gut verstanden haben, bereicherte das Gebärden unser Leben nun sehr. Der Familienalltag wurde noch wesentlich entspannter, Marian konnte sich viel mehr mitteilen und wir fühlten uns wohl, weil wir ihn leichter verstehen konnten.

Meine Begeisterung wurde zur Überzeugung, dass am Besten alle Familien von babySignal profitieren sollten. Ich ließ mich zur babySignal-Kursleiterin ausbilden und biete laufend eigene Kurse an.

Selbstverständlich sollte mein zweiter Sohn Florin ebenfalls mit Gebärden aufwachsen – und das schon von Anfang an. Ich war gespannt! Wir zeigten ihm bereits im Alter von sieben Monaten erste Zeichen … aber es ging mir nicht so leicht von der Hand, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Mit meinen zwei Kindern, die ich selbst betreue, war ich viel zu beschäftigt mit den alltäglichen Dingen des Familienlebens: spielen, Essen kochen, stillen, vorlesen, tragen, Baby abhalten oder Windeln wechseln, Wäsche waschen, Einkaufliste schreiben, mit Freunden chatten, verkipptes Wasser aufwischen, Spieldates und Ausflüge mit Freunden planen, Tasche packen, Kinder anziehen, rausgehen, müde heimkommen, das Einschlafen begleiten, zwischendurch „nur kurz“ bei Facebook gucken, dabei ausruhen, die Wäsche nochmal waschen, weil sie keiner rechtzeitig aus der Maschine genommen hat, aufräumen, über das Chaos hinwegsehen, staubsaugen, nebenbei eine Schule gründen, in den Urlaub fahren, babySignal Kurse geben…

Meine Vorsätze mehr zu gebärden hielten jeweils für ein bis zwei Tage an, dann war ich wieder abgelenkt. Es war irgendwie frustrierend, aber ich habe es auch akzeptiert, denn das Sprechen mit den Händen soll Spaß machen und kein Zwang sein.

Konsequent gebärdet habe ich nur das Zeichen für PIPI, denn mir begegnete diese Situation mehrmals am Tag beim Abhalten. Mit knapp neun Monaten kam von Florin diese Gebärde auch als erstes zurück und er zeigt auch nachts nach wie vor an, wenn er muss.

Später zeigte er die Gebärde LICHT AN und ein paar andere Gebärden. Insgesamt war es wenig und es passierte lange nichts. Ich freute mich natürlich über jede kleine Bewegung von ihm und gebärdete selbst auch weiter. Es fühlte sich dennoch wie eine Durststrecke an und ich kann alle (Kurs-) Eltern verstehen, die ein bisschen ungeduldig werden.

Oft sage ich als Kursleiterin, dass es eine Überraschung bleibt, ob und wann das eigene Kind die Gebärden nutzen wird. Aber den inneren Wunsch, das eigene Kind gebärden zu sehen, den haben alle Eltern und natürlich hatte auch ich als Mama diese Hoffnung.

Jetzt – im Alter von 14 Monaten – platzt der Knoten bei Florin. Er gebärdet zunehmend und es macht ihm sichtlich Spaß, sich auf diese Weise mitzuteilen. Ich bin auch wieder sehr motiviert und sehe ihm glücklich zu, wie er BAUM gebärdet, wenn ich morgens nach dem Aufwachen das Rollo hochschnipsen lasse und wir zusehen, wie sich die Bäume vor dem Fenster im Herbstwind wiegen. Und ganz verliebt bin ich, wenn Florin HEIß zeigt: er bewegt seinen kleinen Arm von sich weg und macht ffff – so als würde er eine Kerze auspusten, denn in dieser Situation zeigten wir ihm die Gebärde das erste Mal.

Was ist mein Fazit aus diesen Erfahrungen als Mutter von zwei unterschiedlichen Jungs und als babySignal-Kursleiterin?

  1. Dranbleiben lohnt sich oder einfach erst später mit Gebärden beginnen.
  2. Auch Kursleiterinnen haben keine „Vorzeige“-Babys.
  3. In einem Kurs ist es toll, gemeinsam die großen und kleinen Erfolge mitzuerleben.

Gewinnspiel:

babySignal-adventskalender15Möchten Sie mit Ihrem Kind auch einen babySignal-Moment erleben? Dann machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Einzelstunde mit Kursleiterin Stefanie von Brück aus Leipzig. Beantworten Sie dazu die folgende Frage: In welchem Alter platze bei Florin der Knoten für Gebärden?

Die Antwort senden Sie noch heute bis 24:00 Uhr, per E-Mail an Stefanie von Brück mit dem Stichwort: “Geschichten-Adventskalender”. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Anschrift anzugeben. Die Gewinner/innen werden anschließend per E-Mail informiert.

 

Mama versteht mich!

Adventskalender am 14. Dezember 2017

von Nadja (Niedersachsen).

Wir besuchten eine babySignal-Kurs als Julie zehn Monate alt war. Gebärden, die sie wichtig fand, schien sie schnell zu verstehen. Durch den Kurs habe ich beim Hände und Mund waschen etwas verändert, denn bis dahin war es eigentlich immer ein Drama gewesen. Als ich Julie nun mit Gebärden ankündigte, was ich vor hatte, strahlte sie mich förmlich an. Das war für mich auch der ausschlaggebende Punkt am Thema Gebärden dran zu bleiben und nicht aufzugeben.

babysignal-babyzeichensprache-kindergebaerdenNach jeder Kursstunde habe ich nachmittags meine große Tochter Ava die neu gelernten Tiergebärden raten lassen. Das hat uns allen Spaß gemacht und ich konnte mir dadurch die gelernten Handbewegungen noch besser merken. Was ich an dem Kurs auch sehr toll fand fand: Die Kursleiterin konnte oft erklären, wie die Gebärde entstanden ist oder uns eine Eselsbrücke anbieten. Es half mir sehr, mir die Dinge zu merken, was dank „Stilldemenz“ ja nicht immer so einfach ist.

Mittlerweile ist Julie 15 Monate und sie hat in letzten beiden Monaten einen riesigen Sprung in ihrer Entwicklung gemacht. Sie hat auch gemerkt, dass sie mir mit ihren kleinen Händen ganz bewusst etwas mitteilen kann! Es hat förmlich Klick bei ihr gemacht. Wir haben uns angesehen und sie hat es bei mir gesehen: Mama versteht mich! Wir haben vor Freude um die Wette gestrahlt.

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Besonders gut klappt es beim Essen. Julie kommt in die Küche gerannt, deutet zu den Reiswaffeln und zeigt NOCHMAL, NOCHMAL und möchte mehr Essen. Auch am Tisch klappt es viel besser, wenn ich ihr nicht nur sage, es wird gegessen, sondern es ihr auch mit Gebärden zeige.

Richtig viel Spaß haben wir beim Tierbücher angucken, da zeigt sie mir ganz aufgeregt die Tiere und erzählt schon, was sie weiß. Meistens begleitet sie ihre Gebärden mit den entsprechenden Tierlauten. Sie schaut auch mich ganz interessiert an, welche Gebärde ich zu welchem Tier zeige.

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Ganz stolz versucht Julie aktuell SCHMETTERLING und SCHAF  zu gebärden. Es sieht süß und lustig aus, wie sie dabei ihre Händchen verknotet. Bei vielen Tieren muss ich sie allerdings vertrösten, wenn sie mich mit fragenden Augen anschaut, denn zu Krake und Zebra fällt mir leider auch nichts mehr ein. Ava (jetzt 4 Jahre) freut sich ebenfalls enorm, wenn Julie gebärdet und sie sich verstehen. Bisher ist unser Vokabelrepertoire noch sehr auf Spaß fürs Kind beschränkt. Da es aber so gut läuft und ich immer mehr merke, wie mitteilungsbedürftig meine Kleine ist, werden wir auch weiterhin neue Gebärden lernen.

Gewinnspiel:

Möchten Sie mit Ihrem Kind auch einen babySignal-Moment erleben? Dann machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Einzelstunde mit Kursleiterin Sandra Ott aus Buchholz i.d.N. in Niedersachsen. Beantworten Sie dazu die folgende Frage: Welche Gebärde versucht Julie aktuell zu gebärden?babySignal-adventskalender14

Die Antwort senden Sie noch heute bis 24:00 Uhr, per E-Mail an Sandra Ott mit dem Stichwort: “Geschichten-Adventskalender”. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Anschrift anzugeben. Die Gewinner/innen werden anschließend per E-Mail informiert.

 

 

Bin ich zu spät dran, mit Gebärden zu starten?

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Adventskalender am 13. Dezember 2017

von Elisabeth (Mittelhessen).

Meine Tochter Rosalie war bereits eineinhalb Jahre alt, als ich den babySignal-Kurs bei Daniela Daschke (in Mittelhessen) besucht habe. „Vielleicht bin ich etwas spät dran“, dachte ich, denn Rosalie begann schon recht gut zu sprechen. Doch ich wurde positiv überrascht und erlebte in den darauf folgenden Monaten etliche Situationen im Alltag, in denen mir die Gebärden eine echte Hilfe und Bereicherung im Austausch mit Rosalie waren. Mein Sohn, vier Jahre alt, wurde ebenfalls ein Teil der Erfahrungen, die wir als Familie mit babySignal gesammelt haben.

Zu Bett gehen

Unser Abendritual besteht aus diesem Ablauf: Erst lese ich etwas vor, dann geht Rosalie ins Bett und ich gebe ihr die Flasche. Zum Abschluss schalte ich das Licht aus und zeige dazu die Gebärde für Licht AUS. Eines Abends -Rosalie war offensichtlich recht müde- fing sie direkt beim ins-Bett-legen an, AUS zu gebärden. Ich musste lachen – wurde ich doch von dem kleinen Zwerg gebeten, das Abendritual zu verkürzen und das Vorlesen auszulassen.

Geschwister gebärden miteinander

Es gibt in unserem Alltag Begriffe und Situationen, in denen ich meine Sprache mit einer Gebärde verbinde. Beispiel: Es geht um FERTIG und SCHLUSS. Eines Tages saß ich mit meinen beiden Kindern Rafael und Rosalie am Esstisch. Rosalie war wohl fertig mit dem Essen und alberte herum. Ich versuchte vergeblich sie zu erreichen, damit sie aufhöre, Quatsch zu machen (wer kennt das nicht…). Irgendwann stand Rafael dann auf, stellte sich neben Rosalies Stuhl und sagte mit der Unterstützung von Gebärden: „Rosi, bist du FERTIG und möchtest du SPIELEN?“ Rosi gebärdete SPIELEN zurück und kam von ihrem Stuhl herunter.

Durchdringen mit Zeichen statt Sprache

Rosalie ist jetzt zwei Jahre alt und durchläuft eine ausgeprägte Autonomiephase. Zu jeder Gelegenheit, die nicht ihrem Plan entspricht (wer kennt ihn?) verfängt sie sich in weinen, Wut und Zorn. So auch neulich, eines späten Abends: Es war längst Schlafenszeit und Rosalie wollte immer und immer wieder auf der Toilette Pipi machen. Dazu gehörte der Ablauf des völlig eigenständigen Vorbereitens (Toilettensitz auflegen) und Nachbereitens (Toilettensitz herausnehmen, Deckel schließen, selber spülen). Nach dem fünften Durchgang bat ich sie deutlicher darum, doch einfach das nebenstehende Töpfchen zu benutzen (wäre schneller…). Rosi hatte daraufhin einen Wutausbruch und saß schreiend auf der Toilette! Ich erreichte sie daraufhin mit meinen Worten überhaupt nicht mehr. Irgendwann kam mir ein Geistesblitz und ich gebärdete SPIELEN und FERTIG. Rosalie wurde sofort ruhiger, kam von der Toilette, machte ins Töpfchen und ging ins Bett. Das war echt ein Schlüsselerlebnis!

Beim Singen

Heute verwende ich beim Singen der Lieder aus dem babySignal-Kurs alle Tierbezeichnungen mit Gebärden. Meine beiden Kinder sitzen dann ganz fasziniert bei mir und machen die Gebärden mit.

Gewinnspiel:

Möchten Sie mit Ihrem Kind auch einen babySignal-Moment erleben? Dann machen Sie babySignal-adventskalender13mit und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Einzelstunde mit Kursleiterin Tamara Vasikonis aus Fulda in Hessen. Beantworten Sie dazu die folgende Frage: Welche Gebärde zeigt Rosalie auf dem unteren, rechten Bild?

Die Antwort senden Sie noch heute bis 24:00 Uhr, per E-Mail an Tamara Vasikonis mit dem Stichwort: “Geschichten-Adventskalender”. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Anschrift anzugeben. Die Gewinner/innen werden anschließend per E-Mail informiert.

Wir waren beide sofort begeistert!

Johannes BeitragsbildAdventskalender am 12. Dezember 2017

von Frauke (Hamburg)

Vor zehn Jahren habe ich zum ersten Mal in einem kleinen TV-Bericht von Babygebärden gehört. Damals dachte ich mir: Wenn ich Kinder habe, dann möchte ich auch so einen Kurs besuchen. Gedacht, getan. Mit meiner Tochter Monja besuchte ich meinen ersten BabySignal-Kurs und wir waren beide sofort begeistert.
Johannes Stern1Mit neun Monaten zeigte sie uns bei einem Spaziergang im Park ENTEN und QUAK-QUAK. Ihre erste Gebärde. Es folgten viele weitere, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken waren. Sie zeigte uns, wenn sie durstig war und etwas TRINKEN wollte, erzählte von Tieren, die sie gesehen hatte, und „sang“ Lieder, die sie im BabySignal-Kurs kennengelernt hatte. Nach und nach wurden die Gebärden durch gesprochene Sprache ersetzt und verschwanden fast ganz. Inzwischen ist Monja vier Jahre alt und gebärdet wieder fleißig, um ihrem kleinen Bruder die Welt zu zeigen. Und auch Johannes hat schnell rausgefunden, dass er mit den Händen sprechen kann. Passend zur dunklen Jahreszeit hat er gerade gelernt, dass eine Lampe AN oder AUS sein kann.

 

Gewinnspiel:

babySignal-adventskalender12Möchten Sie mit Ihrem Kind auch einen babySignal-Moment erleben? Dann machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Einzelstunde mit Kursleiterin Barbara Sand aus Hamburg. Beantworten Sie dazu die folgende Frage: Welche Gebärde zeigt Johannes in der dunklen Jahreszeit?

Die Antwort senden Sie noch heute bis 24:00 Uhr, per E-Mail an Barbara Sand mit dem Stichwort: “Geschichten-Adventskalender”. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Anschrift anzugeben. Die Gewinner/innen werden anschließend per E-Mail informiert.

 

Sie liebt es, wenn sie uns zeigen kann, dass sie etwas verstanden hat.

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Adventskalender am 11. Dezember 2017

von Jenni (Westerwald, Rheinland-Pfalz).

Mit etwa einem Jahr zeigte Amelie ihre erste Gebärde: Sie winkte HALLO als ihr Papa nach Hause kam und strahlte über das ganze Gesicht, als er zurück winkte und „Hallo“

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Amelie zeigt Flugzeug.

sagte. Wir waren richtig stolz und haben uns gefreut, dass sie jetzt auch Gebärden zeigte! Inzwischen ist sie 16 Monate alt und beherrscht ca. 20 Gebärden und lernt sehr schnell neue dazu: Die neuesten sind GIRAFFE und ELEFANT beim Lesen ihres Lieblingsbuches. Sie liebt es, wenn sie uns zeigen kann, dass sie etwas verstanden hat. Sie grinst dann oder nickt eindringlich mit dem Kopf.

Amelies Großeltern waren zunächst skeptisch, was Babygebärden anbetraf: Können das Babys überhaupt? Wozu soll das gut sein? Als sie immer mehr gebärdete, haben sie gemerkt, dass sie dadurch Amelie viel besser verstehen können. Inzwischen lernen sie die Gebärden mit großer Begeisterung und sind fasziniert, wie viel ihre Enkelin ihnen schon mitteilen kann!

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Amelie zeigt, etwas ist weg.

Für mich war die Erfahrung mit dem Gebärden auch eine Übung in Geduld, ich musste lange warten, bis Amelie anfing zu gebärden. Auch heute noch muss ich geduldig warten, bis sie eine neue Gebärde zeigt: es dauert etwa zwei bis drei Wochen nachdem ich selbst ihr eine neue Gebärde regelmäßig gezeigt habe. Meine Kleine beobachtet lange und muss sich die Bewegung erst genau einprägen, bis sie diese nutzt. Das Warten hat sich allerdings ungemein gelohnt, wir haben so viel Spaß, wenn wir miteinander reden!

Gewinnspiel:

babySignal-adventskalender11Möchten Sie mit Ihrem Kind auch einen babySignal-Moment erleben? Dann machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Einzelstunde mit Kursleiterin Silke Eisheuer in Düsseldorf. Beantworten Sie dazu die folgende Frage: Welche Gebärde zeigt Amelie auf dem unteren Bild?

Die Antwort senden Sie noch heute bis 24:00 Uhr, per E-Mail an Silke Eisheuer mit dem Stichwort: “Geschichten-Adventskalender”. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Anschrift anzugeben. Die Gewinner/innen werden anschließend per E-Mail informiert.

Unsere Tochter kommuniziert so mühelos mit uns

Lucy5-babyzeichen-sprache-dresdenAdventskalender am 10. Dezember 2017

von Henriette (Dresden).

Unsere Tochter Lucy ist unser erstes Kind, also ganz klar Mamas und Papas kleine Prinzessin. Als junge Mutter informierte ich mich über Kursangebote, die es ja mittlerweile in Hülle und Fülle gibt und eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten abdecken. Eines Tages fiel mir ein Flyer über Gebärden für Babys in die Hand. Als mich dann noch eine andere Mutter fragte, ob ich Interesse an genau so einer Schnupperstunde habe, fiel mir die Entscheidung leicht und wir meldeten uns gemeinsam an. Wir gingen also mit unseren ca. zehn Monate alten Babys zur Schnupperstunde bei babySignal-Kursleiterin Josephine Schütze. Ich war mit der Kursleiterin direkt auf einer Wellenlänge und meine Tochter mit den tollen Kuscheltieren, die wir beim gemeinsamen Singen kennenlernten. Es war schnell klar: Wir werden Teilnehmende dieses Kurses.

Nun stand mir mein Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag bevor und ich übergab die Kursteilnahme an Lucys Papa. Jede Woche zogen die beiden nun los und mein Mann zeigte mir enthusiastisch die neu gelernten Gebärden. Lucy konnte relativ schnell PAPA Lucy3-babyzeichen-sprache-dresdenzeigen, was meinen Mann wahrscheinlich immer wieder motivierte weitere Gebärden anzuwenden. Ich bekam regelmäßig Rüffel von ihm, aufgrund meiner angeblichen ‚Gebärdenfaulheit‘. Ich muss zugeben, dass es mir neben den „Nachtschichten“ mit bedürftigem Kind und dem erneuten Arbeitsalltag schwer fiel, mich zu motivieren. Dazu kam, dass Lucy zwar fleißig PAPA und an einem guten Tag auch mal MAMA zeigte, aber das war es dann auch schon.

Im Alter von knapp dreizehn Monaten kam der Durchbruch bei Lucy. Sie konnte mittlerweile recht sicher laufen und wir hatten das Gefühl nun sind Kapazitäten für andere Dinge frei. Es kam das Zeichen NOCHMAL – ihr Favorit bis heute. Ganz stolz schickte ich der Kursleiterin ein Video von uns. Wenn sich der kleine ausgestreckte Zeigefinger mit Hand dreht, ist dies ein unmissverständliches Zeichen und egal, wie einem die Arme selbst schon schmerzen, man kann nicht widerstehen und unsere kleine Prinzessin wird NOCHMAL und NOCHMAL hoch in die Luft geworfen.

Mittlerweile ist Lucy sechzehn Monate alt und beherrscht eine Vielzahl von Gebärden – vor allem die Tiergebärden haben es ihr angetan. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist es, ein Lucy2-babyzeichen-sprache-dresdenBUCH anzuschauen, eine Handbewegung die mittlerweile auch Oma und Opa in Fleisch und Blut übergegangen ist. Wenn man den Wunsch ignoriert, wird unsere Tochter richtig beharrlich, sie sucht die Aufmerksamkeit und dann bewegen sich ihre Händchen, sodass man es nicht ignorieren kann. Toll ist: Das Buch angucken ist keine einseitige Sache. Lucy teilt uns durch Gebärden mit, was sie selbst auf den Seiten sieht.

Andere Eltern sind meist total begeistert, wenn sie sehen, wie unsere kleine Tochter so mühelos mit uns kommuniziert und wir fragen uns ehrlich gesagt, wie sich Eltern mit ihren Kindern in dem Alter ohne Gebärden verständigen.

Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man versteht, was das eigene Kind, das noch nicht sprechen kann, mitteilen möchte und wir staunen jeden Tag aufs Neue, wie umfangreich das ist. Alles in allem sind wir begeistert und können Gebärden nur weiterempfehlen.

Gewinnspiel:

Möchten Sie mit Ihrem Kind auch einen babySignal-Moment erleben? Dann machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Einzelstunde mit Kursleiterin Josephine Schütze aus Dresden. Beantworten Sie dazu die folgende Frage: Welche Gebärde zeigte Lucy als Erstes?

babySignal-adventskalender10Die Antwort senden Sie noch heute bis 24:00 Uhr, per E-Mail an Josephine Schütze mit dem Stichwort: “Geschichten-Adventskalender”. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Anschrift anzugeben. Die Gewinner/innen werden anschließend per E-Mail informiert.

Babygebärden: Ich bekomme so viel zurück!

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Adventskalender am 9. Dezember 2017

von Michaela (Kassel).

Ich habe mit meiner Tochter Josefine den ersten BabySignal-Kurs besucht als sie 11 Monate alt war. Es folgten noch Besuche im Aufbaukurs und bei der Themenstunde „Bald ist Weihnachten“. Wir hatten von Anfang an viel Spaß bei den Kursangeboten. Diese gehören zu den schönsten Kursen, die wir überhaupt besucht haben. Einerseits lag das an der tollen Art der Kursleiterin (Nicole Stagl in Kassel) und andererseits an dem Aufbau des Kurses. Und vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich so viel von meiner Tochter zurückbekommen habe. Bereits nach einigen Kursstunden und fleißigem Gebärden zuhause konnte ich bei Josefine sehen, dass sie die Gebärden verstand und versuchte, diese selbst zu benutzen. Licht AN oder AUS und NOCHMAL gehörte schnell zu ihren Lieblingsgebärden. Sie konnte sich nun mitteilen, wenn sie noch mehr von etwas haben wollte oder etwas NOCHMAL sehen wollte, was ihr gefiel. Vor allem nutze Josefine die Gebärden sehr schnell, die mit Geräuschen zusammenhingen (Tiergebärden). Sie freute sich so sehr, wenn man verstand, was sie mitteilen wollte! Wir haben auch sehr lustige Momente erlebt: Josefine nutzte nicht nur PIEP PIEP, wenn sie Vogelgezwitscher hörte und uns davon erzählen wollte, sondern sie kommentierte auch das morgendliche Klingeln unseres Weckers mit der Gebärde PIEP PIEP.Wecker

Viele unserer Freunde und Verwandte waren anfangs skeptisch und konnten nicht verstehen, warum wir an den Kursen teilnahmen. Als sie dann mitbekommen haben, welche Möglichkeit Josefine mit den Gebärden geboten wurden, haben sie allerdings schnell gesehen, worum es bei BabySignal wirklich geht.

Einmal, bei einem Besuch bei Freunden, gebärdete sie HAUS, weil sie nach Hause gehen wollte. In diesem Fall sind wir dann tatsächlich gegangen, weil ich meiner Tochter ansehen konnte, dass sie richtig müde war. Jetzt ist sie mittlerweile zwei Jahre alt und spricht schon recht viel und sogar schon 3-Wort-Sätze. Die Gebärden sind in den Hintergrund getreten. Nach wie vor möchte sie noch die Lieder aus dem Kurs hören und spricht von unserer Kursleiterin Nicole. Irgendetwas ist bei ihr hängen geblieben, denn sobald man die Gebärden vor ihr nutzt, versteht sie diese und gebärdet sie auch wieder. Meist nutzt sie Gebärden dann, wenn sie verdeutlichen möchte, was sie sagen wollte.

Gewinnspiel:

babySignal-adventskalender9Möchten Sie mit Ihrem Kind auch einen babySignal-Moment erleben? Dann machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Einzelstunde mit Kursleiterin Mary Strestik aus Gronau in Nordrhein-Westfalen. Beantworten Sie dazu die folgende Frage: Welche hat Josefine gebärdet, wenn ein Wecker klingelt?

Die Antwort senden Sie noch heute bis 24:00 Uhr, per E-Mail an Mary Strestik mit dem Stichwort: “Geschichten-Adventskalender”. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Anschrift anzugeben. Die Gewinner/innen werden anschließend per E-Mail informiert.